Schwerpunktthema: Selbsthilfe in Bewegung
[Mehr]Krankenkassenförderung
Förderstrukturen & -voraussetzungen, Antragsverfahren
Selbsthilfegruppen chronisch kranker Menschen können gemäß § 20c Sozialgesetzbuch V Fördermittel für die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Selbsthilfegruppenarbeit bei den gesetzlichen Krankenkassen beantragen. Welche Bedingungen muss eine Selbsthilfegruppe erfüllen, um eine Förderung zu erhalten? Was wird gefördert? Wie läuft das Antragsverfahren ab? Neben der kassenübergreifenden Gemeinschaftsförderung wird das kassenindividuelle Förderverfahren durch die AOK Berlin-Brandenburg vorgestellt und anhand von Beispielen aus der Förderpraxis verdeutlicht.
Referent/in
Detlef Fronhöfer, AOK Berlin-Brandenburg - Die Gesundheitskasse
Termin
10. 11. 2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Angehörige im Blick
Hinter jedem Suchtkranken stehen mindestens 2-3 enge Angehörige, die als Eltern, Partner oder Kinder betroffen sind und mitleiden. Diese stehen oft zwischen Helfen wollen und Hilflosigkeit, trauen sich aus Scham und Schuldgefühlen nicht, sich Hilfe zu suchen und bleiben mit den Problemen allein. Was sind typische Verhaltensmuster von Angehörigen Suchtkranker (Co-Abhängigkeit)? Welche Schritte durchbrechen den Kreislauf und sind eine echte Unterstützung? Was passiert mit dem Suchtkranken, wenn ich aufhöre zu helfen? Welche Hilfen gibt es speziell für Angehörige von Suchtkranken? Selbsthilfe & Suchttherapie geben gemeinsam Antworten und ermöglichen einen Austausch.
Referent/in
Dipl.-Psych. Manuela Dewitz, Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. & Dorit Lehmann, EKBB
Termin
13. 10. 2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Suchterkrankungen - was steckt dahinter?
Psychische Erkrankungen als Suchterkrankungen bedingende und aufrecht erhaltende Faktoren.
In dem Vortrag werden die Beziehungen zwischen Suchterkrankungen und psychischen Störungen thematisiert, mit den Schwerpunkten Psychotische Störungen, affektive Erkrankungen, Angsterkrankungen und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung. Es wird die Frage diskutiert werden, inwiefern nicht erkannte und nicht behandelte psychische Erkrankungen Risikofaktoren für die Entstehung von Suchterkrankungen darstellen können und welche Rolle möglicherweise auch unterschwellige psychische Symptome als Risikofaktoren spielen. Der Referent wird in seinem Vortrag darauf eingehen, dass Suchtmittelkonsum (Nikotin, Cannabis, Alkohol u.a.) das Auftreten von psychischen Störungen (Depressionen, Psychosen) häufiger als lange angenommen begünstigen bzw. provozieren kann.
Referent/in
Prof. Dr. Bräunig
Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
Termin
08.09.10
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. 2. OG,
Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Das Berliner Suchthilfesystem
Überblick über die Struktur, den Aufbau und die Zuständigkeiten der einzelnen Angebote. Durch verschiedene Beispiele aus der Praxis möchten wir über Ihre Fragen ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt steht dabei die optimale Vermittlung von Süchtigen an die gewünschte Hilfe.
Referent/in
Dr. Reuter
DRK Kliniken Berlin
Termin
07.07.2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. 2. OG, Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
JugendSuchtHilfe
Welche passenden Angebote für Jugendliche gibt es in der ambulanten Suchthilfe? Vorgestellt werden alle Beratungsangebote für Jugendliche z.B. FreD, Brake, realize it! NachHaLT-Projekt, Grasshopper - Selbsthilfegruppe
Referent/in
Regina Pabst
Drogennotdienst, Notdienst für Suchtmittelgefährdete- und abhängige Berlin e.V.
Termin
09.06.2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. 2. OG, Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Psychische Störungen – Psychosen – Sucht - Doppeldiagnose
Erfahrungen des Jugendpsychologen mit Betroffenen und Angehörigen
Thematische Begriffserklärung
Angehörige - Eltern - in diesem Problemkreis:
Was ist im Zusammenleben wichtig?
Welche Fähigkeiten gilt es trotz aller Probleme zu fördern und wie?
Welche Schritte sind für die einzelnen Familienmitglieder und den Betroffenen hilfreich?
Was ist zu vermeiden?
Referent/in
Dr. Hummel
DRK Kliniken Berlin & Elternkreise drogenabhängiger Jugendlicher Landesverband Berlin-Brandenburg, EKBB e.V.
Termin
26.05.2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
2. OG, Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Ess-Störung / Adipositas
Ess-Störungen können in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftreten. In der Regel haben sie einen zwingenden, suchtartigen Charakter und stellen sowohl einen Ausdruck seelischer Konflikte als auch den Versuch dar, diese zu bewältigen. Nach einem Überblick über das Spektrum von Ess-Störungen soll vor allem auf Adipositas eingegangen werden. Ursachen und Folgen der Ess-Störungskrankheiten sowie Behandlungswege werden diskutiert.
Referent/in
Dr. C. Thiele
Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk
Termin
21.04.10
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V., 2. OG, Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Glücksspielsucht
Glücksspiele üben schon seit jeher eine große Faszination auf Menschen aus. Wer spielt, will auch gewinnen!!! Einführung in das Phänomen Glücksspielsucht, Unterschied zwischen Spiel & Glücksspiel, typische Erkennungsmerkmale eines Glücksspielers, Phasenverlauf der Glücksspielsucht, Suchtcharakter des path. Glücksspiel und Behandlung. Besonderheiten im Umgang mit dem Klientel werden anhand von Beispielen verdeutlicht.
Referent/in
Siegfried Born, Michael Janke
Dipl. Sozialpädagoge, Heil-Freizeit und Sozialpädagoge, Klinische Sozialarbeit in der Klinik, AHG Klinik Wigbertshöhe, Bad Hersfeld, Diplom Psychologe, Café Beispiellos Berlin
Termin
24.02.2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V., 2. OG, Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!
Alkohol - Liebe - Partnerschaft
Alkohol ist ein soziales Schmiermittel, das eingesetzt wird, um Schüchternheit zu überwinden und Kontakt zu knüpfen. Die Alkoholabhängigkeit verändert die Partner und die Beziehung und führt zu mannigfaltigen sexuellen Schwierigkeiten, die lange überspielt und mit großspurigem Gehabe kompensiert werden. Der Vortrag zeigt dies an einem prominenten Fallbeispiel auf.
Referent/in
Priv.-Doz. Dr. Tom Bschor
Termin
10.03.2010
19.30 Uhr - 21 Uhr
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V., 2. OG, Gruppenraum 2
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Vorträge sind kostenfrei. Bitte anmelden!