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2010
 
Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Tel: 030 - 34 38 91 60
Fax: 030 - 34 38 91 62
buero@landesstelle-berlin.de
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Tagungen 2010

5. Suchtselbsthilfe - Tagung - Berlin 2010

"Selbsthilfe in Bewegung"

9. Oktober 2010

Agenda

9.30 Beginn inkl. Anmeldung und Stehkaffee

Moderation der Veranstaltung:
Ines Krahn, Suchtselbsthilfereferentin, Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
10.00 Begrüßung
Michael Hoffmann-Bayer, Vorsitzender Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
10.20 Grußworte und Eröffnung der verbandsübergreifenden Plakatausstellung "Sucht - mach Dir ein Bild"
Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
10.30 Vortrag
Selbsthilfe in Bewegung
Wiebke Schneider, Geschäftsführerin der Guttempler in Deutschland e.V.
12.00 Pause
mit Markt der Möglichkeiten: Vorstellung der Selbsthilfegruppen und -verbände
13.00 Workshops
14.30 Pause
15.00 Arbeitsgruppen
16.40 Ausklang

WORKSHOPS: 13.00-14.30 Uhr

 

1. "Motivation – eine Frage der Haltung"
Die Grundhaltungen der Motivierenden Gesprächsführung sind sehr hilfreich, um sich selbst und andere im Gruppenalltag zu motivieren. Offenheit, Wertschätzung und ein angenehmes Gruppenklima stärken die Motivation aller, entscheidend ist dabei die Haltung jedes Einzelnen.
Dieser Workshop soll Lust auf Methodenwechsel und Motivationszuwachs machen.
Martina Arndt-Ickert, Fachverband Drogen & Rauschmittel e.V.

2. Familienorientierte Selbsthilfe
Die Angebote der „traditionellen“ Suchtselbsthilfe richten sich meist nur an die/den Betroffene/n und an Partner/in oder Eltern. Ein in vielen Ländern erfolgreiches Modell der sogenannten „Familienklubs“ geht von der selbstverständlichen Einbeziehung der Kinder und einer generationenübergreifenden Selbsthilfe aus. Dieses Modell des Perspektiv- und Generationenwechsels wird in der Arbeitsgruppe vorgestellt und diskutiert.
Wiebke Schneider, Geschäftsführerin der Guttempler in Deutschland (I.O.G.T.) e.V.

3. Im Wandel: Bild der Selbsthilfe in der Öffentlichkeit
Aus paritätischer Sicht werden Ziele, Definition und Elemente der Öffentlichkeitsarbeit sowie Werbekonzepte vorgestellt und mit Praxisbeispielen von Synanon ergänzt.
Effi Witten, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Renate Käs, Synanon

4. Jugendliche und ihre Perspektive auf das Thema Sucht
Jugendliche erläutern, wie sie sich Suchtselbsthilfe vorstellen, welche Unterstützung sie von Erwachsenen brauchen und wo sie Handlungsbedarf sehen.
Gesprächspartner sind Jugendliche von Juvente und Alateen. Sie berichten aus ihrer Perspektive von Suchtmitteln, dem Umgang damit, den daraus resultierenden Problemen und von möglichen Lösungswegen. Zudem stellt die angeleitete Cannabis-Selbsthilfegruppe „Grasshopper“ des Drogennotdienstes sich und ihre Erfahrungen vor.
Alateen & Al-Anon, Juvente, Michael Frommhold, Drogennotdienst

5. Sucht und Depression
Depressive Menschen in Suchtselbsthilfegruppen stellen eine besondere Herausforderung für die Gruppe dar. Der medizinische Hintergrund und die Umgangsweisen mit depressiven Süchtigen oder Angehörigen werden erläutert und diskutiert.
Oberarzt Dr. Reuter, DRK-Kliniken-Berlin & Andreas Barkow, Blaues Kreuz

6. "Neue" Elterngeneration, neue Bedürfnisse
Wie können wir diesen „neuen Bedürfnissen“ in der Elternselbsthilfe gerecht werden? Ein aktuelles und spannendes Thema. In Zusammenarbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollen wir Feststellungen und Wünsche zusammentragen, um möglichst viele Ergebnisse für den praktischen Einsatz in der Gruppenarbeit zu erhalten.
Dorit Lehmann, EKBB und Mitarbeiterin

7. Haltung verändert Verhalten
Und Denken ändert Haltung gegenüber dem Suchtkranken oder den Angehörigen. Im Mittelpunkt stehen bewährte Übungen und hilfreiche Methoden für die Praxis und den Alltag, mit dem Ziel, den Blick auf die Ressourcen jedes Einzelnen zu lenken, um Stärken zu finden, sichtbar zu machen und zu fördern.
Ines Krahn, Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.

ARBEITSGRUPPEN: 15.00-16.30 Uhr

 

Die Inhalte und Ergebnisse der Workshops und der Vorträge werden in den Arbeitsgruppen als "bewegende" Herausforderungen für die Suchtselbsthilfe eingebracht, diskutiert, weiterentwickelt. Gemeinsam wird nach Umsetzungs- und Lösungsideen für den Gruppenalltag gesucht:

A. Generationenwechsel: Wie erreichen wir junge und alte Menschen?
Wiebke Schneider, Geschäftsführerin der Guttempler in Deutschland (I.O.G.T.) e.V.

B. Perspektivenwechsel: Wie können neue Perspektiven in der Gruppe entwickelt und gelebt werden? Welche Rituale & Haltungen bestimmen die Gruppe? Welcher Rahmen wird bewusst gewählt?
Ines Krahn, Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.

C. Methodenwechsel: Mit welchen Methoden und Ansätzen können sich Haltungen verändern um die Gruppenarbeit zu bereichern und zu beleben?
Martina Arndt-Ickert, Fachverband Drogen & Rauschmittel e.V.

D. Meeting für alle, die Interesse haben!

Termin: Samstag, 09. Oktober 2010
Ort: Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik (neben der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.) Gierkeplatz 1, 10585 Berlin
Zeit: 9.30 - 17.00 Uhr
Eintritt: 16 €, ermäßigt 8 € (Arbeitslosengeld I/II & Rentenbescheid)
inkl. Tee, Kaffee, Wasser, Saft und Mittagessen, Kuchen.
Anmeldung: bis 04.10.10

 

Selbsthilfe - Festival - Berlin

Am 21. Juni 2014, von 14.00 bis 18.00 Uhr auf dem Tempelhofer Feld.

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Freizeit nüchtern und clean

Sport, Kulturangebote, Kreativangebote, Gesellschaftsspiele, Feste und vieles mehr nüchtern und clean

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Adressen

Hier können Sie Ihre Suchtselbsthilfegruppe in Berlin finden

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Broschüre: Sucht-Drogen-Rat & Hilfe 2012

Herausgeber, Inhalt, Gestaltung: Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales,
Drogenbeauftragte des Landes Berlin

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