Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
Gierkezeile 39, 10585 Berlin
Tel.: 030 - 34 38 91 60
Fax: 030 - 34 38 91 62
Mail: info@landesstelle-berlin.de

Öffnungszeiten
Di: 14:00 Uhr - 17:00 Uhr | Do: 11:00 - 15:00 Uhr
und nach Terminvereinbarung

15. Sucht-Selbsthilfe-Tagung Berlin 2020

der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.


Sucht heute - von der SelbstSucht zur Selbstfürsorge

Unter diesem Motto veranstaltet die Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. am Samstag, den 26. September 2020 die nunmehr 15. Sucht-Selbsthilfe-Tagung.
Sie können sich dazu auch über unseren Newsletter auf dem Laufenden halten. 

Wann?
Samstag, 26. September 2020
11:00 - 17:00 Uhr

Wo?
Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik
Gierkeplatz 1 + 3
10585 Berlin Charlottenburg
Google-Maps »

Anmeldung
bis 21.09.2020 per Post, Fax oder E-Mail
Anmeldeformular: online
Eintritt: 15,- € inkl. Getränke, Mittagessen, süßer Imbiss
Barzahlungen sind nur in Ausnahmefällen möglich. Stornierungen bis eine Woche vor Beginn der Veranstaltungen sind kostenfrei - danach ist keine Erstattung mehr möglich. Es kann ein/e Ersatzteilnehmer*in benannt werden.

Programm und Gruppen
Klicken Sie bitte auf die Überschriften, um Details zum Programm bzw. zu den Gruppenangeboten einzusehen.

Programm - hier klicken

10:00 Anmeldung
11:00 Begrüßung
Angela Grube
Leiterin der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V
11:10 Begrüßung
Dr. Thomas Reuter
Vorstand der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
11:20 Grußworte
Christine Köhler-Azara
Landesdrogenbeauftragte Senat Berlin
11:30 1. Vortrag
Dr. Ute Keller

Leitende Oberärztin der Klinik für Suchtmedizin
Alexianer St. Joseph Berlin-Weißensee GmbH
Perspektiven einer Suchtmedizinerin im Wandel der Zeit
Seit 26 Jahren begegne ich Menschen, die ihr oft brüchiges und verletztes Selbst (Ich) mit den unterschiedlichsten Stoffen zu beruhigen und zu trösten suchen. Das gemeinsame Suchen und Ringen aus der Sucht ist oft ein beschwerlicher und von Rückschlägen gekennzeichneter Weg. Dass er sich lohnt und wie das Selbst schließlich in die „Für-Sorge um sich“ findet - davon handelt der Vortrag.
12:15 Kurze Pause
11:30 2. Vortrag
Dr. Andreas Schindler
Psych. Psychotherapeut,
Therapeutischer Leiter,
Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
Bindung und Sucht – über den Unterschied zwischen Kaiserpinguinen und Suppenschildkröten
Menschen mit substanzbezogenen Störungen weisen in empirischen Studien überwiegend sehr unsichere Bindungsmuster auf. Der Substanzmissbrauch kann als Versuch der „Selbstmedikation“ verstanden werden. Fortgesetzter Substanzmissbrauch beeinträchtigt aber die Bindungsfähigkeit der Konsumenten. Therapeutisch wichtig erscheint so die Förderung von Bindungs- und Beziehungsfähigkeit.
13:15 Mittagessen (U.S.E) mit Musik
14:15 Gruppenangebote
17:00 Ende

Gruppenangebote (ab 14:15 Uhr) - hier klicken

1 Suchtdruck – wie gelingt ein selbstfürsorglicher Umgang?
Referent: Thomas Klein-Isberner
Therapeutischer Leiter, Fontane Klinik
Im Workshop geht es um Selbstvertrauen, also darum, mit positiver Selbstzuwendung und seelischen Widerstandskräften stark zu werden, um mit Achtsamkeit eine abstinenz-aufrechterhaltende Lebensstiländerung zu erreichen.
2 Selbstmitgefühl & MSC - ein mutiger Schritt zu mir selbst
Referentin: Evelyn Rodtmann
HP für Psychotherapie, Anglistin (M.A.), Lehrerin
Selbstmitgefühl ist erlernbar - und oft in uns verkümmert durch Kindheitserlebnisse, Perfektionsansprüche, Schamgefühle. Sich selbst unfreundlich zu behandeln, sitzt tief - liebevoll zu sich sein ist schwer. Selbstmitgefühl ist Selbsthilfe im ureigensten Sinn. Ich bin auf meiner Seite - jenseits von Selbstmitleid oder Selbstoptimierung.
3 Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention bei Sucht
Referent: Mathias Prüfer
Sporttherapeut, Salus Klinik
Durch achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention kann die Fähigkeit erlangt werden, das Leben leichter zu betrachten. Im WS wird durch praktische Übungen ein Einblick gegeben, wie logisch, klar und einfach es ist, Verantwortung für sich zu übernehmen. Die Sehnsucht nach dem authentisch-sein erhält hier praktische Hilfsmittel an die Hand.
4 Co-Abhängigkeit – eine eigenständige Erkrankung?
Referent: Dr. Alexander T. Stoll
Ltd. Oberarzt, stellvertretender Chefarzt,
Hartmut-Spittler-Fachklinik, Vivantes
Kommen Suchtmittel ins Spiel, verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen. Beinhalten diese Veränderungen auch eigene Krankheitszeichen? Ist Co-Abhängigkeit gar selbst eine Krankheit? Wie kann ich das einordnen und was kann ich dagegen tun?
5 Stressbewältigung & Achtsamkeit (MBSR)
Referentin: Irene Ossa
MBSR-Trainerin, Systemischer Coach, Politologin
Der WS vermittelt einfache, meditative Übungen der achtsamkeitsbasierten Stressbewältigung. Im gemeinsamen Austausch und fachlichen Input behandeln wir die Themen Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Wahrnehmung, Stress, Stress mit Achtsamkeit begegnen und Kommunikation.
6
Durch Atemtherapie mit Stress umgehen
Referent: Michael Maar
Atemtherapeut & Ausbilder, Heilpraktiker
Der Erfahrbare Atem (nach I. Middendorf), der mit Bewegungs- und Spürübungen gelernt werden kann, hilft, mit sich in Verbindung zu kommen und den Alltag aus eigener Kraft und innerer Gelassenheit auch im Stress zu gestalten. Wir fördern und stabilisieren so unsere Gesundheit, unser eigenes Maß und unsere Intuition.

Download
Flyer (PDF - 873 kB)
Poster (PDF - 760 kB)

Mit freundlicher Unterstützung von

AOK - Die Gesundheitskasse
AOK Nordost
Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
 Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik  Deutsche Rentenversicherung
 USE im Unionshilfswerk  

 

Rückschau auf die 14. Sucht-Selbsthilfe-Tagung

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden der am 28.09.2019 stattgefundenen 14. Sucht-Selbsthilfe-Tagung Berlin. Die Tagung war sehr gut besucht und bot viele spannende Vorträge und Raum für vertiefenden Austausch.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren & Unterstützer

AOK - Die Gesundheitskasse
AOK Nordost
Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
 Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik  Deutsche Rentenversicherung

... sowie allen Mitarbeitern, Mitgliedern und Helfern der Landesstelle Berlin.

Bericht

Auch in diesem Jahr war die 14. Sucht-Selbsthilfe-Tagung unter dem Motto „Sehnsucht . Seele . Sucht“ wieder mit 160 Anmeldungen bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Am Vormittag gab es neben den Grußworten des Vorsitzenden Herrn Dr. T. Reuter, der Landesdrogenbeauftragten Frau C. Köhler-Azara und dem AOK-Vertreter Herrn D. Fronhöfer spannende Vorträge. Der erste Vortrag von Frau Dr. A. Beck (Charité-Universitätsmedizin Berlin) beschäftigte sich mit dem Thema „Frühkindlicher Stress und Trauma als Risikofaktoren für die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen“. Im zweiten Vortrag stellte Herr Dr. C. Walz (Stiftung Synanon) mit seinen Vortrag „Wege aus der Abhängigkeit – Die Selbsthilfegemeinschaft Synanon“ die Stiftung vor.

Nach dem geselligen Mittagessen fanden dann am Nachmittag in Gruppenangeboten zu verschiedene Themen (Bindung, Trauer, Sucht, Achtung, Achtsamkeit, Digitalisierung, Flucht und Sucht) tiefere Gespräche und Diskussionen statt.

Die Leiterin der Geschäftsstelle der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. Frau Angela Grube möchte sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für alle Unterstützer dieser gut besuchten Tagung bedanken!

Wer nicht bis zur nächsten, 15. SuchtSelbsthilfe-Tagung warten kann oder will, der hat die Möglichkeit zu den monatlichen Fortbildungen im Haus der Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. zu kommen.

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Impressionen

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Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V.
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